Ein Ticketsystem ist eine Software, die eingehende Anfragen erfasst, ihnen eine eindeutige Nummer gibt und sie bis zur Lösung nachverfolgbar macht. Statt verstreuter E-Mails, Zurufe und Notizzettel entsteht ein einziger Ort, an dem jede Anfrage mit Status, Zuständigkeit und vollständigem Verlauf hinterlegt ist. Gebräuchlich sind auch die Bezeichnungen Issue-Tracking-System, Helpdesk-Software oder Trouble-Ticket-System.
Der Weg eines Tickets ist in fast allen Systemen gleich, unabhängig vom Hersteller:
Der Funktionsumfang unterscheidet sich stark. Diese Punkte entscheiden darüber, ob ein System im Betrieb wirklich trägt:
Beim internen Ticketsystem melden die eigenen Mitarbeiter ihre Anliegen an die IT, die Haustechnik oder die Personalabteilung. Der Nutzen liegt darin, dass nichts mehr zwischen Tür und Angel verlorengeht und die Arbeitslast sichtbar wird. Im Kundensupport steht die Außenwirkung im Vordergrund: verbindliche Reaktionszeiten, ein nachvollziehbarer Stand und ein Ansprechpartner, der den Vorgang kennt, ohne dass der Kunde alles erneut erklären muss.
Beide Varianten laufen technisch auf derselben Grundlage. Der Unterschied liegt in Berechtigungen, Formularen und den vereinbarten Reaktionszeiten.
Ämter und kommunale Einrichtungen bearbeiten Anfragen aus drei Richtungen gleichzeitig: von Bürgerinnen und Bürgern, aus den eigenen Fachbereichen und von externen Dienstleistern. Ein Ticketsystem bündelt diese Wege und macht jeden Vorgang aktenmäßig nachvollziehbar — wer hat wann entschieden, welche Unterlagen lagen vor, wie lange hat die Bearbeitung gedauert.
Für die Verwaltung gelten dabei Anforderungen, die im Unternehmensumfeld selten eine Rolle spielen: Barrierefreiheit der Oberfläche, klare Aufbewahrungsfristen, belastbare Auskunft über den Verfahrensstand und die Frage, wo die Daten physisch liegen.
Ein Cloud-Ticketsystem ist schnell verfügbar und erfordert keine eigene Serverpflege. Der Betrieb auf eigener Hardware hält dagegen alle Daten im Haus und macht Sie unabhängig von Preisänderungen und Vertragslaufzeiten des Anbieters. Bei personenbezogenen Daten und in der Verwaltung fällt die Entscheidung häufig zugunsten des eigenen Servers oder eines Rechenzentrums in Deutschland aus.
Quelloffene Ticketsysteme kosten keine Lizenzgebühren pro Bearbeiter. Das ändert die Rechnung deutlich, sobald mehr als eine Handvoll Personen damit arbeitet, und es verhindert, dass die Kosten mit jedem neuen Mitarbeiter steigen. Ebenso wichtig: Der Datenbestand gehört Ihnen, ein Wechsel bleibt jederzeit möglich.
Die netplay GmbH richtet Ticketsysteme für Unternehmen, Kommunen und Verwaltungen ein — wahlweise in der Cloud oder auf Ihrem eigenen Server, auf quelloffener Grundlage und ohne Lizenzkosten pro Bearbeiter. Was das konkret umfasst, steht auf unserer Seite zum Ticketsystem für Unternehmen und Verwaltungen.
Die netplay GmbH plant, richtet ein und betreut — für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Kommunen im Raum Stuttgart, Nürtingen, Göppingen und Kirchheim unter Teck.
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